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Neuigkeiten

Sep 25, 2018

Eine neue Benchmarking-Studie bestätigt: Alkosel bietet den höchsten Selen-Transfer in den Brustmuskel von Broilern

Sep 25, 2018

Eine neue Studie untersuchte die Bioverfügbarkeit von neun verschiedenen Selenquellen (Se) bei Masthähnchen: Natriumselenit (SS), Se-Proteinat (SP), drei verschiedene synthetische organische Quellen mit 100 % Selenomethionin (SeMet) (Zn-SeMet, OH-SeMet und SeMet) sowie vier verschiedene Selenhefe-Produkte (SeY1, SeY2, SeY3 und Alkosel).

Die Ergebnisse werden als Se-Transferrate* angegeben, die als genauester Indikator zur Beurteilung der Bioverfügbarkeit gilt. Die Konzentration im Gewebe alleine würde nicht das tatsächliche Futteraufnahme-Niveau und den tatsächlichen Se-Gehalt der verschiedenen Diäten widerspiegeln.

Hervorragende Bioverfügbarkeit

  • SP wird durch Vermischen von mineralischem Selen und Sojaproteinhydrolysaten hergestellt. Bei diesem Vorgang können keine organischen Selenoaminosäuren gebildet werden. Als nicht-organische Selenquelle wird SP daher auf die gleiche Weise absorbiert wie anorganisches Selen. Die Transferrate für SP und SS liegt bei 10,3 % bzw. 17,3 %.
  • ALKOSEL wies im Vergleich zu allen drei synthetischen organischen Quellen eine deutlich höhere Se-Transferrate auf, wobei OH-SeMet von den dreien den höchsten Se-Transfer verzeichnete.

Selenhefe ist nicht gleich Selenhefe

Alle getesteten Selenhefen haben vergleichbare Spezifikationen: 2.000-2.400 ppm Gesamt-Selen, davon >63 % als SeMet. Sie unterscheiden sich jedoch in Aussehen und Qualität.

  • SeY1 ist eine inaktivierte Selenhefe von dunkler Farbe mit niedrigem SeMet-Gehalt (35 % SeMet gemessen). Die Se-Transferrate von SeY1 (21,2 %) unterschied sich statistisch nicht von SS.
  • SeY2 ist ein granuliertes Pulver mit nicht vollständig inaktivierter Hefe. Obwohl der gemessene SeMet-Gehalt hoch ist (69 % SeMet), war die Se-Transferrate die niedrigste im Vergleich zu allen anderen Quellen, was die geringere Absorption von Selen aus lebenden Hefezellen bestätigt.
  • SeY3 und Alkosel, inaktivierte Selenhefen mit hohem SeMet-Gehalt und heller Farbe, erzielten die höchsten Se-Transferraten (SeY3: 38,5 %, Alkosel: 49,4 %).

Zusammenfassend bestätigt diese Studie frühere Benchmarking-Studien mit Milchkühen und Legehennen, die zeigen, dass hochwertige Selen-angereicherte Hefe die beste Selenquelle ist, wenn es um die Bioverfügbarkeit geht.

* Die Se-Transferrate zeigt das Verhältnis zwischen der Se-Menge, die in tierische Produkte (z. B. Muskel) exportiert wird, und der errechneten Menge an Se, die an das Tier verfüttert wird.