Lallemand Animal Nutrition
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Neuigkeiten

Dez 27, 2019

Maisstroh: eine wertvolle Futteralternative

Dez 27, 2019

Maisstroh besteht normalerweise aus unterschiedlichen Anteilen von Blättern, Stielen und Kolben von Maispflanzen, die nach der Ernte auf dem Feld verbleiben. Da Maisstroh den höchsten Futterwert aller Getreidestroharten hat, kann es eine wertvolle Ergänzung bei der Fütterung von Wiederkäuern (Milchkühe, Fleischrinder, Färsen oder auch Schafe und Ziegen) sein. Außerdem ist es eine gute Faserquelle, die als Ersatz für Getreidestroh verwendet werden kann, wenn dieses nicht zur Verfügung steht, wenn zusätzliche Faserstoffe erforderlich sind oder bei Futterknappheit.

Ertrag

Der Ertrag von Maisstroh kann zwischen 6-13 t/TM/ha betragen, aber nur etwa 40-60 % sind erntbar. Maisstroh ist auch eine wertvolle Ergänzung für die Herstellung von Biogas. Im Vergleich zu 1 kg konventioneller Maissilage kann die Biogasausbeute von 1 kg TM Maisstroh bis zu 80-90 % Biogas betragen. Die Lagerung von Maisstroh kann in Form von Silage oder als Trockenstroh erfolgen.

Ernte und Silierung

Aufgrund seiner uneinheitlichen Trockenmasse, Ertrag und chemischen Zusammensetzung, die eine Folge von Erntezeitpunkten, Erntetechniken, unterschiedlichen Maisarten und klimatischen Bedingungen sind, ist Maisstroh in vielen Fütterungssystemen häufig unterrepräsentiert. Dies sollte jedoch nicht dazu führen, dass die Produzenten auf Maisstroh als wertvollen Zusatz zu ihren Fütterungsprogrammen verzichten.

Es gibt zwei Möglichkeiten für die Ernte von Maisstroh, die eine ist die Ernte der Stoppeln mit einem Häcksler, die andere ist die Ablage des Maisstrohs als Schwade und die anschließende Bergung mit einem Häcksler oder einem Ladewagen.

Die Maisstrohernte sollte innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte der Maiskörner erfolgen, da sich die Futterwerte und Siliereigenschaften aufgrund von Reifung und mikrobiellen Prozessen in bedeutendem Maße ändern, d. h. der Zucker- und Eiweißgehalt, sowie die Verdaulichkeit verringern sich, während Fasergehalt, TM und Mykotoxin-Gehalte ansteigen können.

Tipps für Ernte und Silierung

  • Vermeiden Sie eine Kontaminierung mit Erde und überprüfen Sie die Schwadbleche.
  • Die TM kann große Unterschiede aufweisen: Sie liegt zwischen 25-80 %.
  • Wasserlösliche Kohlenhydrate: 5-12 % der TM
  • Die Schüttdichte von frisch gehäckseltem Material beträgt etwa 65 kg TM/m3.
  • Die Verdichtung im Silo liegt unter Praxisbedingungen bei etwa 100-180 kg TM/m3. Je stärker das Verdichten, desto höher die Qualität der produzierten Silage.
  • Verwenden Sie eine Sauerstoffsperre als Abdeckung.
  • Aufgrund der schwierigen Verdichtung besteht ein hohes Risiko für Nacherwärmung und Schimmelbildung zum Zeitpunkt der Fütterung. Zur Reduzierung dieses Risikos sollten Sie die Verfahren zum guten „Silagemanagement“ befolgen. Die Verwendung eines Siliermittels, das bei Öffnung des Silos nachweislich die aerobe Stabilität verbessert, wird dringend empfohlen.

Dieser Beitrag wurde von unserem Silage-Experten Dr. Frank Küchenmeister geschrieben.

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